Echtpelz – Muss das wirklich sein?

Echtpelz – Muss das wirklich sein?

Immer noch gibt es Pelzfarmen in verschiedensten Ländern, obwohl es mittlerweile schon die Alternative gibt, Kunstpelz zu kaufen. Den Unterschied kann man kaum bemerken, doch trotzdem entscheiden sich viele Menschen dafür, echten Pelz zu tragen. Leider sind die Zustände in Pelzfarmen sehr schlecht, denn die Tiere werden meist in viel zu kleinen Käfigen gehalten und warten dort auf ihr nahendes Ende. Das Futter ist für die Tiere schlecht zu erreichen, durch die Gitterstäbe des Käfigs gelangt der Kot der Tiere an den Boden. Füchse werden meist mit Strom getötet, die Vorbereitung hierzu ist stressvoll und bereitet den Tieren oftmals viel Angst. Auch werden viele der Tiere vor dem Häuten zu schwach betäubt und erleben die Prozedur bei vollem Bewusstsein. 

Folgende Zahlen der jährlichen Tötung von Tieren sind zur weltweiten Pelzproduktion bekannt: Nerze – mindestens 50 Millionen; Füchse – mindestens 50 Millionen; Waschbären – mindestens 50 Millionen; Hunde – mindestens 3 Millionen; Kaninchen – Unbekannt; Eichhörnchen – Unbekannt

Für einen Pelzmantel sterben 30 bis 50 Waschbären oder 14 Luchse, 40 bis 60 Nerze, zwölf Wölfe, 110 Eichhörnchen oder 130 bis 200 Chinchillas. Glücklicherweise verbieten aber zum Beispiel in Amerika immer mehr Regionen den Verkauf von Echtpelz und retten so Tieren das Leben. In Deutschland kann man Pelz zum Beispiel recht einfach über Ebay kaufen und die Interessenten dafür sind zahlreich.

Am Ende meiner Recherche frage ich mich: Warum muss so etwas sein?

Info: Auf YouTube gibt es einen Kanal namens ‚SaveAFox‘. Die Betreiber retten Füchse aus solchen Pelzfarmen und versorgen sie mit allem, was sie für ein gutes Leben benötigen. Die Videos klären auf, versüßen einen den Tag und zaubern ein Lächeln auf sein Gesicht.

 

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