Hunde in Rumänien

Hunde in Rumänien

In Rumänien gibt es mehr als 30 staatliche und noch viel mehr private Tierheime, die Straßenhunde töten, denn kastriert ist dort kaum ein Hund und so vermehren sie sich extrem schnell. Seit dem Jahr 2004 wurden mehr als 10 Millionen Hunde getötet. Die Hundefänger bekommen umgerechnet bis zu 50 Euro pro Tier und so ist es leider auch schon vorgekommen, dass diese Tiere aus dem Garten von ihren Besitzer genommen wurden, um dann zu einer Tötungsstation gebracht werden zu können. Auch an diesem Ort erwartet die Hunde meist viel Leid: Kaum Futter, kalte Betonböden, enge Käfige. Leider werden die wenigsten eingeschläfert, meist wird den Hunden mit T61 (Embutramid) das Leben genommen. Dies ist ein Stoff, der zu Atembeschwerden und Krämpfen führt. Narkose bekommen die Hunde fast nie. Auch erhängen, erschießen und erschlagen sind nicht selten benutzte Praktiken. Zum Glück gibt es zur heutigen Zeit zahlreiche Organisationen, die solche Hunde vermitteln. Möchte man einen Hund aus dem Ausland adoptieren, muss man folgende Sachen beachten:

  1. Die Seite muss seriös sein.
  2. Der Hund muss mindestens 21 Tage vor der Einreise gegen Tollwut geimpft worden sein.
  3. Ein EU-Pass muss für den Vierbeiner existieren.
  4. Welpen müssen mindestens 15 Wochen alt sein.
  5. Ein Tierschutzvertrag muss ausgefüllt werden.

Informiert euch gerne selbst noch etwas zu diesem Thema und wenn ihr einen Hund adoptieren möchtet, dann überlegt doch, ob ihr einem armen Vierbeiner aus einem anderen Land ein schönes Leben bieten wollt.

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