Wie Social Media uns beeinflusst

Wie Social Media uns beeinflusst

Im Jahr 2018 verbrachten Nutzer des Internets durchschnittlich 138 Minuten auf sozialen Netzwerken. Besonders bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen ist das Internet ein wichtiger Bestandteil des Alltags. Bei diesen Nutzern ist WhatsApp, YouTube und Instagram am beliebtesten. Doch was machten diese Apps eigentlich mit uns?

Natürlich gibt es positive, wie auch negative Aspekte. Zum Beispiel hilft Social Media vielen Unternehmen, potenzielle Kunden auf sich aufmerksam zu machen und die Organisation von vielen Sachen wird um einiges einfacher. Jedoch wurde von der University of Chicago herausgefunden, dass die Sozialen Medien so abhängig machen können, wie Nikotin und Alkohol. Dies liegt auch daran, dass durch das Kommunizieren im Netz Hormone freigegeben werden, die normalerweise beim Gespräch mit Familie und Freunden ausgeschüttet werden. Man verspürt Vertrauen und Empathie gegenüber den anderen Nutzern. Das Gefühl von Dazugehörigkeit macht viele Menschen süchtig. Außerdem gibt es im Netz immer was neues zu entdecken, wodurch zusätzlich Adrenalin produziert wird. Viele Menschen berichten davon, dass sie manchmal ein Mobiltelefon vibrieren spüren, obwohl sie ihres gerade nicht bei sich haben. Deshalb wurde ein Experiment durchgeführt, bei dem die Probanden einen Tag lang kein Handy bei sich führen durften. Es bestätigte sich, dass die Menschen sich die Vibrationen des Gerätes einbildeten und dazu kam auch, dass sie im Laufe des Tages schlimmer werdende Entzugserscheinungen und mit Nervosität zu kämpfen hatten. Sie hatten Angst, wichtige Sachen zu verpassen. Diese Angst wird auch FoMO genannt (Fear of Missing Out) und sie ist heutzutage weit verbreitet. Ein weiterer Punkt für die abhängig machende Wirkung von Social Media ist, dass man sich beim Texten selbst optimieren kann und sich so auch viele eher schüchterne Menschen geborgen fühlen. Doch leider führen Soziale Netzwerke wie Instagram auch dazu, dass viele Personen sich mit anderen Nutzern vergleichen. Es wird oft nicht daran gedacht, dass diese oft Photoshop benutzen und sich im Internet natürlich von ihrer besten Seite zeigen. Besonders dann, wenn man ein geringes Selbstwertgefühl hat, können solche Vergleiche zu mentalen Krankheiten führen. Trotz diesen Punkten – oder vielleicht auch wegen dem Suchtpotenzial –  wäre das Leben ohne Social Media für die meisten kaum vorstellbar. Es macht unseren Alltag eben oft einfacher und dies wird von uns Menschen gerne gesehen. Die Mehrheit von uns würde wahrscheinlich eher nicht auf das Chatten nach der Schule, dem durchsuchen nach Tutorials auf YouTube und das Informieren über die neusten Trends auf Instagram verzichten.

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